Was passiert hier?

Illustration Anker

Wir möchten Ihnen zeigen, wie Sie Ihr Projekt so planen und umsetzen, dass Sie möglichst viel Wirkung erzielen. Schritt für Schritt.

Wir erklären, was Wirkungen sind, welche Arten von Wirkungen es gibt und wie Sie die Wirkungen Ihres Projekts feststellen.

Das Gute ist: Wirkung lässt sich planen. Es gibt sogar verschiedene Wirkungsgrade, die zeigen, in welchem Maße ein Projekt wirkt.

Aber: Wirkung gibt’s nicht einfach so, und sie passiert auch nicht zufällig. Vielmehr ist sie das Ergebnis systematischer Planung. Sie entsteht immer dann, wenn Sie fest definierte Ziele verfolgen und regelmäßig prüfen, ob diese Ziele noch erreichbar sind.

Und genau deswegen möchten wir Sie dafür begeistern, sich mit Wirkung zu beschäftigen!

Denn Wirkung bietet unfassbar viele Vorteile:

  • Zielgruppe dieser Website

    Diese Website richtet sich an Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich engagieren – in gemeinnützigen Projekten, Initiativen oder Organisationen. Unmittelbar erreichen möchten wir diejenigen, die soziale Projekte mit Leben füllen, also Projektverantwortliche und Mitarbeitende.

Wer sich von Anfang an mit Wirkung beschäftigt, arbeitet effektiver, zielgerichteter und manchmal sogar schneller. Wirkung spart Geld, Zeit und Nerven.

In welcher Form Sie diese Website nutzen, bleibt Ihnen überlassen. Sie können sie von oben nach unten durcharbeiten oder auch querbeet. Und weil Text allein langweilig ist, gibt es Videos und Tests, Checklisten und Arbeitshilfen.

Um die Website von vorn bis hinten durchzuarbeiten, brauchen Sie 334 Minuten bzw. knapp 5,5 Stunden. Auf jeder einzelnen Site steht, wie viel Zeit Sie in etwa zum Lesen benötigen.

 

Illustration Schatzkarte gross

Veranschaulicht wird das Ganze anhand einer Seereise, die Sie unternehmen. Diese Seereise ist Ihr Projekt.

Außerdem begleitet Sie das fiktive Beispielprojekt "Paten für Ausbildung und Förderung in Frankfurt am Main (PAFF)", anhand dessen wir skizzieren, wie wirkungsorientiertes Arbeiten aussehen kann.

  • Praxis-Beispiel: PAFF – Paten für Ausbildung und Förderung in Frankfurt/M.

    PAFF gibt es seit 5 Jahren; das Projekt ist an zwei Schulen im Stadtteil aktiv. PAFF hat nur wenig Geld, daher gibt es zwar eine hauptamtliche Projektleitung, aber die Arbeit selbst wird hauptsächlich durch ehrenamtliche Patinnen und Paten getragen.

    Die Jugendlichen, um die sich PAFF kümmert, zeichnen sich durch mangelhafte Schulleistungen aus; ein qualifizierter Schulabschluss liegt in weiter Ferne. Deswegen finden sie seltener einen Ausbildungsplatz als Jugendliche aus anderen Stadtteilen. Die Gemengelage ist dabei unübersichtlich: Viele der ausbildungsschwachen Jugendlichen haben einen Migrationshintergrund, wieder andere stammen aus sozial schwachen Familien, und manche beides.

    Ziel von PAFF ist es, Jugendliche ...

    • fit für die Ausbildung zu machen und sie
    • beim Schritt ins Arbeitsleben zu unterstützen.

    Um das zu erreichen, werden die Jugendlichen von ehrenamtlichen Paten und Patinnen begleitet – pensionierten Führungskräften etwa.

    Die Patinnen und Paten treffen sich regelmäßig, um sich auszutauschen. Damit das geordnet vonstatten geht, bekleiden einige von ihnen den Posten eines Patengruppenbetreuenden.

    Neben dem Mentoring bietet PAFF auch Nachhilfestunden und Bewerbungstrainings an. Diese werden von externen Profis durchgeführt.

Im nächsten Abschnitt geht es richtig los: Was verbirgt sich hinter dem Begriff der "Wirkung"? Und wie fängt man am besten mit der Planung an?